Verlust/Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen
-643,6
-8,8%
280,7
3,3%
-329,3%
Gewinn aus aufgegebenen Geschäftsbereichen, nach Steuern
28,4
0,4%
61,7
0,7%
-54,0%
Nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnende Ergebnisse
-30,3
-0,4%
-60,7
-0,7%
-50,1%
Konzernergebnis
-645,5
-8,8%
281,6
3,4%
-329,2%
Gewichtete durchschnittliche Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien (in Mio. Stück)
147,41
149,32
-1,3%
Gewichtete durchschnittliche Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien, verwässert (in Mio. Stück)
147,53
149,38
-1,2%
Ergebnis je Aktie
Ergebnis je Aktie (€)
-4,38
1,89
-331,4%
Ergebnis je Aktie, verwässert (€)
-4,38
1,89
-331,3%
Ergebnis je Aktie - fortgeführte Geschäftsbereiche
Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen (€)
-4,37
1,88
-332,2%
Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen, verwässert (€)
-4,37
1,88
-332,1%
* Vorjahreszahlen angepasst im Zusammenhang mit dem aufgegebenen Geschäftsbereich PUMA United, siehe Konzernanhang Kapitel 24
** bereinigt um die im Kapitel Einmaleffekte dargestellten Werte
Darstellung der Ertragsentwicklung 2025 im Vergleich zum Ausblick
Im Ausblick des zusammengefassten Lageberichts 2024 prognostizierte PUMA für das Geschäftsjahr 2025 ein bereinigtes operatives Ergebnis (bereinigtes EBIT) in einer Bandbreite zwischen € 520 Mio. und € 600 Mio. (EBIT 2024 vor Anpassung aufgegebener Geschäftsbereiche: € 622,0 Mio.). Die Prognose wurde zum Ende des zweiten Quartals angepasst. Zur stärkeren Fokusierung auf das operative Gesamtergebnis, welches wirtschaftlich die entscheidende Kenngröße für den Unternehmenserfolg darstellt, erfolgte in der internen Berichterstattung der Wechsel auf das berichtete operative Ergebnis (EBIT). Für dieses wurde für das Gesamtjahr 2025 ein Verlust erwartet, was insbesondere auf die schwächere Umsatz- und Rohertragsmargenentwicklung als Teil des Reset, die Auswirkungen der US-Zölle und zusätzliche Maßnahmen, inklusive Einmalkosten, um die Kostenbasis im zweiten Halbjahr weiter anzupassen, zurückzuführen war. Diese Anpassungen Ende des zweiten Quartals beinhaltet noch nicht die Veränderungen durch PUMA United (aufgegebener Geschäftsbereich) im vierten Quartal. Das berichtete operative Ergebnis (EBIT) lag im Gesamtjahr 2025 im Rahmen der angepassten Prognose. Dies war das Ergebnis gegenläufiger Effekte: Zum einen hatten die US-Zölle weniger negative Auswirkungen als erwartet, andererseits fielen die tatsächlichen Vorratsabwertungen und die verstärkten Verkaufsförderungsmaßnahmen im Großhandel höher aus als prognostiziert.
Das operative Ergebnis im Jahr 2025 war maßgeblich von den wie geplant eingeleiteten Maßnahmen der Transformation belastet, welche die Basis für eine schrittweise Verbesserung der Ertragslage bilden. PUMAs Ziel war dabei in 2025, die aus der Umsetzung der strategischen und operativen Maßnahmen resultierenden temporären Belastungen der Ergebnisentwicklung, so gering wie möglich zu halten.
Die Ertragsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr wird im Folgenden detaillierter erläutert.
Rohertragsmarge
Der Rohertrag von PUMA verringerte sich im Geschäftsjahr 2025 um 18,0% von € 3.997,8 Mio. auf € 3.279,6 Mio. und die Rohertragsmarge ging um 270 Basispunkte von 47,6% auf 45,0% zurück. Diese Margenentwicklung war im Wesentlichen auf erhöhte Vorratsbestandsabwertungen und verstärkte Verkaufsförderungsmaßnahmen im Großhandelsgeschäft zurückzuführen. Darüber hinaus ergaben sich nachteilige Effekte auf die Rohertragsmarge aus Währungen, überwiegend aus der Türkischen Lira sowie dem mexikanischen und argentinischen Peso wohingegen der US-Dollar in geringerem Umfang kompensierte. Niedrigere Einkaufspreise und der vorteilhafte Vertriebskanalmix, mit einem höheren Anteil an eigenen Einzelhandelsaktivitäten, hatten eine positive Auswirkung auf die Rohertragsmarge. Gegenläufig stellten Zölle, insbesondere aufgrund der US-Zollpolitik, eine Belastung dar. Diese konnten einerseits durch kompensierende Maßnahmen in Nordamerika selbst und andererseits durch Optimierung der Ursprungsländer oder lokalen Einkauf reduziert werden.
Die Rohertragsmarge im Produktbereich Schuhe verringerte sich von 46,9% im Vorjahr auf 44,3% im Jahr 2025. Bei den Textilien sank die Rohertragsmarge von 48,6% auf 46,0% und die Rohertragsmarge für Accessoires reduzierte sich von 48,0% auf 45,5% im Jahr 2025.
G.07ROHERTRAG/ROHERTRAGSMARGE
* beinhaltet Anpassungen in den Jahren 2024 und 2025 im Zusammenhang mit dem aufgegebenen Geschäftsbereich PUMA United, siehe Konzernanhang Kapitel 24. Die Jahre 2021 bis 2023 wurden nicht rückwirkend angepasst.
Lizenzgeschäft
PUMA vergibt für verschiedene Produktbereiche, zum Beispiel für Brillen, Sicherheitsschuhe, Arbeitsbekleidung (Workwear) und Gaming-Zubehör, Lizenzen an unabhängige Partner. Diese sind neben Design, Entwicklung und Herstellung auch für den Vertrieb der Produkte zuständig. Darüber hinaus sind noch einige Vertriebslizenzen für verschiedene Märkte in den Lizenzumsätzen enthalten. In diesem Zusammenhang wurde das Geschäftsmodell von PUMA United auf dem nordamerikanischen Markt ab November 2025 auf ein reines Lizenzmodell umgestellt. Bisher konsolidierte Lizenzerträge werden im fortgeführten Geschäftsbereich auch rückwirkend ausgewiesen. Die Lizenz- und Provisionserträge von PUMA erhöhten sich im Geschäftsjahr 2025 um 4,4% auf € 92,4 Mio. (Vorjahr: € 88,5 Mio.), im Wesentlichen getrieben durch den nordamerikanischen Markt.
Sonstige operative Erträge und Aufwendungen (bereinigt)
Der Aufwandssaldo der sonstigen operativen Erträge und Aufwendungen (OPEX) blieb im Geschäftsjahr 2025, nach Bereinigung von Einmaleffekten in Höhe von € 191,6 Mio., mit € 3.537,7 Mio. konstant gegenüber dem Vorjahr. Die bereinigte Kostenquote (Aufwandssaldo im Verhältnis zum Umsatz) erhöhte sich von 42,1% im Vorjahr auf 48,5% im Jahr 2025.
Die Einsparungen aus dem Kosteneffizienzprogramm wurden durch gestiegene Einzelhandelsaktivitäten kompensiert, die auf das Wachstum im DTC-Geschäft, insbesondere im E-Commerce, zurückzuführen waren. Darüber hinaus trugen höhere Abschreibungen aufgrund von Investitionen im Bereich DTC und Infrastruktur sowie Abschreibungen auf Forderungen zu den insgesamt höheren Kosten bei. Die Marketingausgaben in Prozent vom Umsatz stiegen aufgrund des Umsatzrückgangs. Diese Entwicklung entsprach der planmäßigen Umsetzung unser Strategiemaßnahmen für zukünftiges Wachstum.
G.08OPERATIVE AUFWENDUNGEN (in % vom Umsatz)
* beinhaltet Anpassungen in den Jahren 2024 und 2025 im Zusammenhang mit dem aufgegebenen Geschäftsbereich PUMA United, siehe Konzernanhang Kapitel 24. Die Jahre 2021 bis 2023 wurden nicht rückwirkend angepasst. Das Jahr 2025 ist zudem zusätzlich bereinigt um Einmaleffekte dargestellt
Bei den Vertriebsaufwendungen kam es, nach Bereinigung von Einmaleffekten in Höhe von € 43,0 Mio., zu einem Rückgang von 0,5% auf € 2.865,0 Mio. Die bereinigte Kostenquote lag im Jahr 2025 bei 39,3% vom Umsatz gegenüber einer Kostenquote von 34,3% im Vorjahr. Die bereinigten Aufwendungen aus dem Bereich Marketing/Retail, innerhalb der Vetriebsaufwendungen, reduzierten sich um € 34,0 Mio. bzw. 2,0% gegenüber dem Vorjahr. Die bereinigte Kostenquote erhöhte sich im Jahr 2025 auf 23,3% vom Umsatz gegenüber einer Kostenquote von 20,7% im Vorjahr. Die bereinigten übrigen Vertriebsaufwendungen, welche vor allem umsatzabhängige Kosten und Kosten für Lager und Logistik beinhalteten, erhöhten sich um 1,6% auf € 1.162,6 Mio. Diese Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Lager- und Logistikkosten.
Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung/Produktmanagement gingen gegenüber dem Vorjahr, nach Bereinigung von Einmaleffekten in Höhe von € 22,1 Mio., um 10,4% auf € 161,5 Mio. zurück und die bereinigte Kostenquote erhöhte sich leicht auf 2,2% (Vorjahr: 2,1%) vom Umsatz. Die Forschung und Produktentwicklung bei PUMA umfasst hauptsächlich die Bereiche Innovation (neue Technologien), Produktdesign und Modell- und Kollektionsentwicklung. Unsere Tätigkeiten in diesen Bereichen reichen von der Analyse wissenschaftlicher Studien und Kundenumfragen über die Entwicklung kreativer Ideen bis hin zur Umsetzung von Innovationen in kommerzielle Produkte und stehen in direktem Zusammenhang zu unseren Beschaffungsaktivitäten.
Die Verwaltungs- und allgemeinen Aufwendungen erhöhten sich, nach Bereinigung von Einmaleffekten in Höhe von € 126,5 Mio., im Jahr 2025 um 6,5% auf € 516,7 Mio. Hierin enthalten waren Aufwendungen aus Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von € 29,9 Mio. (Vorjahr: € 5,1 Mio.). Der Anstieg dieser Aufwendungen resultierte im Wesentlichen aus der Insolvenzanmeldung eines Großkunden. Die bereinigte Kostenquote der Verwaltungs- und allgemeinen Aufwendungen stieg im Jahr 2025 auf 7,1% (Vorjahr: 5,8%) vom Umsatz.
Planmäßige Abschreibungen waren in den jeweiligen Kosten mit insgesamt € 391,2 Mio. (Vorjahr: € 370,2 Mio.) enthalten. Der Anstieg der Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr resultierte aus den Investitionen in das Direct-to-Consumer-Geschäft, Läger und IT-Systeme.
Darüber hinaus beinhalteten die jeweiligen Kosten Wertminderungsaufwendungen, welche sich, nach der Bereinigung von Einmaleffekten in Höhe von € 54,8 Mio., um € 12,4 Mio. auf € 20,3 Mio. erhöhten. Diese beziehen sich in Höhe von € 19,5 Mio. (Vorjahr: € 7,9 Mio.) auf die Bewertung der Nutzungsrechte von Einzelhandelsgeschäften, im Jahr 2025 im Wesentlichen in Nordamerika.
Die sonstigen operativen Erträge beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf € 5,5 Mio. (Vorjahr: € 8,3 Mio.) und beinhalteten Mieterträge und Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen.
Im Geschäftsjahr 2025 ergab sich ein bereinigtes operatives Ergebnis, ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten, in Höhe von € -165,6 Mio. Die bereinigte EBIT-Marge reduzierte sich von 6,5% im Vorjahr auf -2,3% im Jahr 2025.
Einmaleffekte
Die exkludierten Einmaleffekte in Höhe von € 191,6 Mio. beinhalteten im Wesentlichen Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Kosteneffizienzprogramm in Höhe von € 150,2 Mio. Diese bestehen insbesondere aus Personalkosten in Höhe von € 101,6 Mio. Darüber hinaus sind Wertminderungen aufgrund infrastruktureller Maßnahmen, Beratungsleistungen und Schließungskosten von Einzelhandelsgeschäften angefallen. Zudem wurde die Abwertung von Geschäfts- oder Firmenwerten in Höhe von € 41,4 Mio. den Einmaleffekten zugeordnet. Im Vorjahr waren keine Einmaleffekte angefallen.
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA)
Das Ergebnis vor Zinsen (= Finanzergebnis), Steuern und Abschreibungen (inkl. Wertminderungen und Wertaufholungen) (EBITDA) sank im Geschäftsjahr 2025 um 87,1% von € 897,3 Mio. auf € 116,0 Mio. Die EBITDA-Marge ging von 10,7% im Vorjahr auf 1,6% im Jahr 2025 zurück. Die enthaltenen Wertminderungen und -aufholungen, einschließlich der Einmaleffekte, betrugen im Geschäftsjahr 2025 insgesamt € 71,9 Mio. (Vorjahr: € 21,5 Mio.).
Operatives Ergebnis (EBIT)
Das operative Ergebnis, inklusive der Einmaleffekte, lag im Geschäftsjahr 2025 bei € -357,2 Mio. (Vorjahr: € 548,7 Mio.). Die Einmaleffekte waren hierbei in den sonstigen operativen Aufwendungen enthalten. Die EBIT-Marge reduzierte sich von 6,5% im Vorjahr auf -4,9% im Jahr 2025.
G.09BERICHTETES OPERATIVES ERGEBNIS
* beinhaltet Anpassungen in den Jahren 2024 und 2025 im Zusammenhang mit dem aufgegebenen Geschäftsbereich PUMA United, siehe Konzernanhang Kapitel 24. Die Jahre 2021 bis 2023 wurden nicht rückwirkend angepasst.
Finanzergebnis
Das Finanzergebnis reduzierte sich im Jahr 2025 von per Saldo € -149,0 Mio. im Vorjahr auf € -165,7 Mio. Diese Reduktion war im Wesentlichen bedingt durch zwei gegenläufige Entwicklungen. Zum einem reduzierte sich der Saldo ausSonstigen Finanzerträgen und -aufwendungen um € 75,3 Mio. auf € -49,5 Mio. im Jahr 2025 gegenüber € 25,8 Mio. im Vorjahr. Zum anderen ergaben sich im Jahr 2025 positive Effekte aus der Verringerung der Verluste aus Währungsumrechnungsdifferenzen um € 72,1 Mio. auf insgesamt € -16,4 Mio. im Jahr 2025 gegenüber € -88,5 Mio. im Vorjahr. Ferner trug der Rückgang der Zinserträge im Jahr 2025 auf insgesamt € 13,1 Mio. gegenüber € 31,4 Mio. im Vorjahr zum reduzierten Finanzergebnis bei. Die niedrigeren Zinserträge waren im Wesentlichen auf die niedrigeren Bankbestände sowie das reduzierte Zinsniveau im Hochinflationsland Argentinien zurückzuführen. Die Zinsaufwendungen im Jahr 2025 beliefen sich auf insgesamt € -112,8 Mio. (Vorjahr: € -117,7 Mio.).
Die Sonstigen Finanzerträge und -aufwendungen beinhalteten insbesondere Hedging-Gewinne und -Verluste aus freistehenden Derivaten. Diese reduzierten sich um € 90,2 Mio. auf € -52,6 Mio. (Vorjahr: € 37,6 Mio.),unter anderem aufgrund der erfolgswirksamen Umbuchung von Derivaten ins Ergebnis nach Beendigung des Hedge-Accountings aufgrund von Beschaffungsvolumenreduktionen. Gegenläufig erhöhten sich die Erträge und Aufwendungen von Termin- bzw. Zeitkomponenten im Zusammenhang mit Währungsderivaten auf insgesamt € 19,2 Mio. (Vorjahr: € 14,1 Mio.). Zudem gingen die Aufwendungen aus Hyperinflationseffekten auf € -7,8 Mio. (Vorjahr: € -17,4 Mio.) zurück.
In Summe war das Finanzergebnis geprägt durch gesunkene Zinserträge aufgrund niedrigerer Bankbestände, erfolgswirksamen Ausweis von Hedge-Effekten und gegenläufig positiven Effekten aus der Währungsumrechnung.
Ertragsteuern
Der Ertragsteueraufwand blieb nahezu unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Trotz eines im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringeren Ergebnis vor Steuern (EBT) beliefen sich die Ertragsteuern auf € 120,7 Mio. (Vorjahr: € 119,0 Mio.). Der kompensierte Anstieg des Ertragsteueraufwands war insbesondere auf die Abschreibung latenter Steueransprüche in Höhe von € 216,1 Mio. (Vorjahr: € 11,0 Mio.), im Wesentlichen in den USA, in China und im Vereinigten Königreich, zurückzuführen.
Verlust/Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen
Der Verlust aus fortgeführten Geschäftsbereichen 2025 betrug im Jahr € -643,6 Mio. gegenüber einem Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen von € 280,7 Mio. im Vorjahr.
Gewinn aus aufgegebenen Geschäftsbereichen
Der Gewinn aus aufgegebenen Geschäftsbereichen betrifft PUMA United. Im Rahmen der laufenden Reset-Maßnahmen und Bemühungen zur Optimierung des PUMA-Vertriebsnetzes hatte sich PUMA im zweiten Halbjahr 2025 entschlossen von dem bisherigen Partnerschaftsmodell zu einem reinen Lizenzmodell überzugehen und diese Änderung am 1. November 2025 umgesetzt. Dementsprechend werden die Finanzkennzahlen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung des laufenden Jahres und der Vorperiode angepasst und das Ergebnis von PUMA United wird getrennt von den fortgeführten Geschäftsbereichen ausgewiesen. PUMA erzielte im Geschäftsjahr 2025, zusätzlich zu den oben erläuterten Lizenzerträgen, einen Gewinn aus aufgegebenen Geschäftsbereichen in Höhe von € 28,4 Mio. (Vorjahr: € 61,7 Mio.).
Nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnende Ergebnisse
Die nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnenden Ergebnisse, welche bereits um abgeführte Lizenzen an PUMA im Rahmen des Partnerschaftsmodells reduzierten wurden, verringerten sich im Geschäftsjahr 2025 um 50,1% auf € 30,3 Mio. (Vorjahr: € 60,7 Mio.). Die betroffenen Gesellschaften waren die PUMA United North America LLC, die PUMA United Aviation North America LLC, die PUMA United Canada ULC und die Janed Canada LLC. Der Geschäftszweck dieser Gesellschaften ist im Wesentlichen der Vertrieb von Socken, Bodywear, Accessoires und Kinderbekleidung auf dem nordamerikanischen Markt. Die Gesellschaft PUMA United Aviation North America LLC wurde im ersten Halbjahr 2025 liquidiert. Die übrigen genannten Gesellschaften wurden Ende Oktober 2025 veräußert und das Partnerschaftsmodell PUMA United in ein reines Lizenzmodell überführt.
Konzernergebnis
Das Konzernergebnis verringerte sich im Geschäftsjahr 2025 von € 281,6 Mio. auf € -645,5 Mio. Im Wesentlichen war dies auf die zuvor dargestellten negativen Veränderungen der einzelnen Positionen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zurückzuführen.
Das Ergebnis je Aktie und das verwässerte Ergebnis je Aktie sanken, entsprechend der Entwicklung des Konzernergebnisses, von € 1,89 im Vorjahr auf € -4,38 im Geschäftsjahr 2025.
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