Sonstige Vermögenswerte und Sonstige Verbindlichkeiten
Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte außerhalb des Working Capitals beinhalteten den positiven Marktwert der derivativen Finanzinstrumente und die kurzfristigen Forderungen aus Leasingverhältnissen. Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte außerhalb des Working Capitals verringerten sich, in Folge gesunkener positiver Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente, insgesamt auf € 50,8 Mio. gegenüber € 160,0 Mio. im Vorjahr.
Die Nutzungsrechte an Vermögenswerten gingen gegenüber dem Vorjahr leicht um 1,2 % von € 1.116,8 Mio. auf € 1.103,8 Mio. zurück. Der Rückgang war bedingt durch Wertminderungen auf Nutzungsrechte in Höhe von € 31,2 Mio. sowie Kurseffekte aus der Umrechnung der lokalen Abschlüsse in die Berichtswährung Euro in Höhe von € 90,0 Mio. Gegenläufig wurde insbesondere in Logistikzentren und Bürogebäude investiert. Die Nutzungsrechte betrafen zum 31. Dezember 2025 eigene Einzelhandelsgeschäfte in Höhe von € 478,3 Mio. (Vorjahr: € 528,9 Mio.), Lager und Büros in Höhe von € 580,3 Mio. (Vorjahr: € 522,5 Mio.) und Sonstige Leasinggegenstände, im Wesentlichen für Technische Anlagen und Maschinen sowie Kraftfahrzeuge, in Höhe von insgesamt € 45,2 Mio. (Vorjahr: € 65,4 Mio.). Die auf der Passivseite damit in Zusammenhang stehenden kurz- und langfristigen Leasingverbindlichkeiten blieben in Summe nahezu unverändert.
Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte, die sich im Wesentlichen aus immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen zusammensetzen, reduzierten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 7,1 % von € 1.475,0 Mio. auf € 1.369,5 Mio. Der Rückgang der sonstigen langfristigen Vermögenswerte war im Wesentlichen auf die im Geschäftsjahr 2025 vorgenommenen Wertminderungen in Höhe von € 52,7 Mio. zurückzuführen, davon entfielen € 41,4 Mio. auf die Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten. Darüberhinaus haben Kurseffekte aus der Umrechnung der lokalen Abschlüsse in die Berichtswährung Euro zu einer Reduktion in Höhe von € 64,2 Mio. geführt.
Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten, die neben den negativen Marktwert der derivativen Finanzinstrumente in Höhe von € 109,0 Mio. auch Verbindlichkeiten für die Beendigung von Arbeitsverhältnissen im Rahmen der initiierten Einsparungsmaßnahmen beinhalteten, erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr von € 19,9 Mio. auf € 156,9 Mio.
Die Pensionsrückstellungen verringerten sich auf € 25,6 Mio. (Vorjahr: € 27,3 Mio.).
Die sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten sanken zum Bilanzstichtag auf € 30,7 Mio. (Vorjahr: € 33,3 Mio.).